ВУЗ: Не указан
Категория: Не указан
Дисциплина: Не указана
Добавлен: 07.04.2021
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41
Stumm steht er an der Ecke
zur kalten
Win
terszeit.
↓
→
Doch tropft es von den Dächern
→
(
↓
)
im ersten
Son
nenschein,
→
da fängt er an zu laufen,
→
und niemand holt ihn
ein
.
↓
Franz Reinick
Herbstlied
→
Bunt sind schon die
Wäl
der,
→
gelb die
Stop
pelfelder,
und der Herbst be
gin
nt.
↓
→
Rote Blätter
fal
len,
→
graue Nebel
wal
len,
kühler weht der
Wind
.
↓
Friedrich Hebel
Fünf Andere
Was verkürzt mir die
Zeit
?
→
(
↓
)
Tä
tigkeit!
↓
Was macht sie unerträglich
lang
?
→
(
↓
)
Müß
iggang!
↓
Was bringt in
Schul
den?
→
(
↓
)
Harren und
Dul
den!
↓
Was macht Ge
win
nen?
→
(
↓
)
42
Nicht lange be
sin
nen!
↓
Was bringt zu
Eh
ren?
→
(
↓
)
Sich
weh
ren!
↓
Johann Wolfgang von Goethe
Gefunden
Ich ging im Walde
→
so für mich
hin
,
→
(
↓
)
und nichts zu suchen
→
das war mein
Sinn
.
↓
Im Schatten sah ich
→
ein
Blüm
chen stehn,
→
(
↓
)
wie Sterne
leuch
tend,
→
wie Äuglein
schön
.
↓
Ich wollt
Π
es brechen,
→
da
sagt
es fein:
→
(
↓
)
Soll ich zum
Wel
ken
gebrochen sein?
⇓
Ich grub
Π
s mit allen
→
den Würzlein
aus
,
→
(
↓
)
zum Garten trug ich
Π
s
→
am hübschen
Haus
.
↓
Und pflanzt
Π
es wieder
→
am stillen
Ort
;
→
(
↓
)
nun zweigt es immer
→
und
blüht
so fort.
↓
Johann Wolfgang von Goethe
3. Teil
43
Prüfen Sie sich!
Markieren Sie in den Sätzen die Akzentstellen und Melodieverläufe.
Lesen Sie sie vor. Beachten Sie die grammatischen Satzstrukturen.
Ich habe Kinder.
Ich zeige den Weg.
Du gewinnst das Spiel.
Du schreibst die Rechnung.
Er gratuliert dem Freund.
Er wiederholt den Text.
Sie studiert Medizin.
Sie besucht ihre Freundin.
Wir danken dem Helfer.
Wir machen viele Fehler.
Ihr fahrt nach Deutschland.
Ihr lernt das Gedicht.
Sie erzählen eine Geschichte.
Sie verkaufen das Haus.
Die Frauen öffnen die Fenster.
Die Kinder baden im See.
Die Jungen streiten mit dem Mädchen.
Die Eltern verstecken das Geschenk.
Der Sohn wiederspricht dem Vater.
Der Rauch schadet den Pflanzen.
Die Schwester kauft Äpfel.
Die Schüler warten auf die Straßenbahn.
Kerstin besucht das Museum.
Der Professor lobt den Studenten.
Das Kind freut sich auf die Ferien.
Wer wohnt in diesem Haus?
Was machst du morgen?
Was hat euch am besten gefallen?
Wann kommst du zurück?
Wo liegt das Hotel?
Warum schreibt er so selten?
44
Wie sieht sie aus?
Wessen Pass ist verloren gegangen?
Wem hat er Geld borgen müssen?
Wie hoch ist das Gebäude?
Hast du Zeit?
Kennst du den Mann?
Haben Sie besondere Wünsche?
Arbeitet Frau Klein als Sekretärin?
Bringt der Briefträger auch am Sonntag Post?
Gibt es in der Schule auch am Samstag Unterricht?
Bist du schon müde?
Lebt er noch?
Bleibst du nur drei Tage hier?
Habt ihr mich nicht verstanden?
Hat der Busfahrer dir eine Fahrkarte gegeben?
Ist der Kindergarten am Nachmittag geschlossen?
Hast du schon alle Fenster geputzt?
Ist sie spät gekommen?
Sei ganz ruhig!
Weck bitte mich um sieben Uhr!
Rechne alles zusammen!
Entschuldige mich!
Hab keine Angst!
Fragt den Lehrer!
Sagt mir die Wahrheit!
Nehmt das Buch!
Bestellen Sie mir bitte ein Taxi!
Stören Sie mich nicht!
Wiederholen Sie bitte noch einmal!
Gedichte
45
Markieren Sie die Akzentstellen und Melodieverläufe.
Tragen Sie die Gedichte vor.
Hausspruch
In meinem Haus,
da wohne ich,
da schlafe ich,
da esse ich.
Und wenn du willst,
dann öffne ich die Tür
und lass dich ein.
In meinem Haus,
da lache ich,
da weine ich,
da träume ich.
Und wenn ich will,
dann schließe ich die Tür
und bin allein.
Gina Ruck-Pauquét
Ich wünsch dir einen guten Tag
und dass dich heute jeder mag,
dass du gut ausgeschlafen bist
und dass dir schmeckt, was du heut isst,
und dass der Tag dir bis zur Nacht
viel Freude macht.
Rolf Krenzer
Ein Mensch sucht die Wahrheit.
Ein anderer – einen Fensterplatz im Zug.
Ein Mensch sucht seine Mitmenschen.
Ein anderer – einen verlorenen Pfennig.
Ein Mensch sucht den Sinn des Lebens.
Ein anderer – Streichhölzer und Zigaretten.
Jeder Mensch – ein Suchender.
Sag, was suchst du?