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СОДЕРЖАНИЕ

Практический курс

Введение

Lehrerberuf. Schule. Moderne Schulmodele Thema: «Mein Schulpraktikum»

Im Deutschunterricht

Mein Schulpraktikum

Ein Blick auf moderne Schule

Gespräch mit einem Lehrer

Lehrer und Erzieher Unsere Lieblingslehrer: Wie sind sie?

Was heißt „Lehrer sein"?

Konsequenz

Offenheit

Der Lehrer – ein Ratgeber

Warum sind wir so?

Sein Herz gehörte den Kindern

Moderne Schulmodelle Ein Blick auf Summerhill

Zur Diskussion gestellt

Sollte das modell „summerhill“ an allen schulen eingeführt werden?

Gesamtwerk Mensch Alltag an einer Waldorfschule in Hamburg

Die Welt 11.03.1998

Fragen zum Überlegen und zur Diskussion

Mensch. Familie. Gesellschaft. Die Beziehungen in der Familie

Probleme der Jugend in der modernen Gesellschaft

4. Ein zentrales Problem ist die Beziehungen in der Familie.

Meiner Meinung nach

3. Erzählen Sie den Text nach Ihrem Plan nach. Anregung zur Diskussion

Gibt es noch die Jugend?

Übungen

Geld regiert die Welt? (Umfrage)

Denise, 20 Jahre alt

Tenisha, 14 Jahre alt

Lucille, 17 Jahre alt

Gökhan, 17 Jahre alt

Patrick, 14 Jahre alt

Philipp, 19 Jahre alt

Übungen

Aufgaben

A. Einstein

M. Luther

Frau in der modernen Gesellschaft

Deutschland 2000: Frauen

Übungen

Aufgaben

Shakespeare

Euripdes

Frau in der modernen Gesellschaft

Texterläuterungen

VII. Berichten Sie über die Rolle der Frauen in der modernen Gesellschaft. Eine Frauenkarriere oder ein Sprung ins kalte Wasser

Lesen Sie den Text und äußern Sie sich über das Gelesene! Zwischen Kind und Karriere

Aus: „Deutschland“, 1999

Sitten und Bräuche. Feste und Feier Themengebundener Wortschatz

Feiertage in Deutschland

Karneval

Übungsteil zum Text „Karneval“

Schöne Grüße. Deine Maria

V. Stellen Sie die Gliederung zusammen und erzählen Sie nach Ihrer Gliederung den Text „Karneval“ nach.

Es weihnachtet schon …

Osterfest: Sinn und Sitten

Традиции праздника Пасхи

2. Wie feiert man Ostern in Ihrer Familie. Massenmedien: Presse, Hörfunk und Fernsehen,

Internet

I. Wortschatz zum Thema

II.Übungen zum Aneignen des Wortschatzes

5. Definieren Sie richtig und tragen Sie die fehlenden Begriffe und Buchstaben ein. Ihre Anfangsbuchstaben ergeben – von oben nach unten gelesen – den Begriff für eine Spezialliteratur.

6. Machen Sie sich mit einer deutschen Zeitung bekannt. Berichten Sie, worum es sich in folgenden Zeitungsrubriken handelt?

7. Beantworten Sie folgende Fragen, gebrauchen Sie dabei die unten angegebenen Wörter.

8. Erteilen Sie folgende Fernsehsendungen dem Grad Ihres Interesses nach. Argumentieren Sie Ihre Wahl.

12. Übersetzen Sie ins Deutsche.

III. Einiges aus der Geschichte der Massenmedien

Einiges aus der Geschichte der Massenmedien

2. Finden Sie im Text Informationen zu folgenden Daten.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung ….. T ……………. Essen

Rundfunk und Fernsehen

Einige Fernsehprogramme im deutschen Fernsehen

Internet

Texterläuterungen

2. Finden Sie im Text alle Passivkonstruktionen und analysieren Sie ihre Zeitformen.

4. Bestimmen Sie, ob folgende Sätze dem Inhalt des Textes entsprechen.

5. Beantworten Sie folgende Fragen.

6. Und was wissen Sie über die Massenmedien Weißrusslands? Referieren Sie folgenden Zeitungsartikel ins Deutsche. Cmи в Беларуси

7. Erzählen Sie über die Massenmedien Deutschlands und Weißrusslands nach folgender Gliederung.

Thema „Die deutschsprachigen Länder“

3. Setzen Sie die in Klammern stehenden geographischen Namen in den richtigen Kasus.

4. Setzen Sie, wenn es nötig ist, den bestimmten Artikel im richtigen Fall ein.

5. Merken Sie sich die Bezeichnungen der Einwohner von Ländern. Ergänzen Sie die Liste nach der Analogie.

6. Bilden Sie Sätze.

7. Finden Sie unter dem Strich das passende Wort.

II. Die geographische Lage und Landschaften

1. Informieren sie sich über die Landesnatur Deutschlands. Geographische Lage

Die Landschaften

Das Klima

Wörterliste

2. Bestimmen Sie das Geschlecht der Substantive und nennen Sie ihre Pluralformen.

7. Bilden Sie Sätze mit folgenden Wörtern und Wortverbindungen.

8. Übersetzen Sie ins Deutsche.

9. Erzählen Sie über Deutschland nach dem folgenden Plan.

III. Die deutsche Sprache und die Nationalsymbole

1. Lesen Sie und übersetzen Sie den Text. Die deutsche Sprache

Wörterliste

6. Beantworten Sie die Fragen zum Text.

7. Wecken Sie das Interesse Ihrer Schüler an der deutschen Sprache, indem Sie interessante Fakten über die deutsche Sprache erzählen.

8. Referieren Sie in Deutsch. Из истории немецкого языка

1. Sprechen Sie folgende Wörter dem Lektor nach.

2. Informieren Sie sich über die deutschen Nationalsymbole. Deutsche Nationalsymbole

Wörterliste

Wörterliste

8. Antworten Sie auf die Fragen.

9. Nennen Sie folgende Wörter und Wortverbindungen auf Deutsch. Bilden Sie damit Sätze.

Wörterliste

6. Bestimmen Sie das Geschlecht folgender Substantive und nennen Sie Ihre Pluralformen.

7. Bilden Sie passende Wortverbindungen.

8. Setzen Sie passende Präpositionen ein.

9. Ergänzen Sie die Sätze.

10. Sagen Sie, ob es falsch oder richtig ist.

2. Setzen Sie die Endungen ein.

3. Berichten Sie über die Industrie in Deutschland. Gebrauchen Sie dabei die folgenden Fragen.

4. Übersetzen Sie ins Deutsche.

VII. Die deutschen Bundesländer

1. Informieren Sie sich. Die Länder der brd

Wörterliste

Wörterliste

8. Ergänzen sie die Sätze.

9. Setzen Sie passende Präpositionen ein.

10. Antworten Sie auf die Fragen zum Text.

11. Bilden Sie Fragen.

12. Verknüpfen Sie richtig.

13. Sagen Sie: um welchen Ort handelt es sich? Gebrauchen Sie die Wörter unter dem Strich.

14. Wählen Sie sich aus dem Text ein Bundesland und erzählen Sie davon.

Wörterliste

Dresden

Leipzig

12. Referieren Sie in Deutsch.

13. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische. Bestimmen Sie die Art der Nebensätze darin.

14. Übersetzen Sie ins Deutsche.

15. Prüfen Sie sich. Machen Sie den Test.

Österreich

1. Informieren Sie sich über eines der deutschsprachigen Länder – Österreich. Österreich

Verwaltung und Politik

Politische Parteien

Industrie

Kulturleben

Tourismus

Wörterliste

Liechtenstein

2. Ergänzen Sie die Sätze.

3. Sagen Sie, ob das richtig oder falsch ist.

4. Bilden Sie zu jedem Text Fragen. Lassen Sie Ihre Kommilitonen Ihre Fragen beantworten.

5. Erzählen Sie, was Sie über diese zwei Länder erfahren haben.

6. Prüfen Sie sich. Machen Sie den Test.

7. Geben Sie einen Überblick über die deutschsprachigen Länder nach dem gegebenen Plan. Gebrauchen Sie, wenn es nötig ist, zusätzliche Informationen.

8. Sprechanlässe zum Thema „Die deutschsprachigen Länder“

Belarus das land, wo ich zu hause bin die geschichte von belarus

2. Antworten Sie auf die Fragen zum Text:

3. Übersetzen Sie ins Deutsche:

4. Wissen Sie, dass …

Die republik belrus geographischer überblick

Belarus

Das politische system von belarus Die Verfassung der Republik Belarus

Der Präsident

Die Regierung

15. Lesen Sie den Text, finden Sie passende Äquialente zu den angegebenen Wörtern.

16. Beantworten Sie die Fragen zum Text.

Das Parlament

17. Lesen Sie den Text, finden Sie passende Äquialente zu den angegebenen Wörtern.

18. Beantworten Sie die Fragen zum Text.

Das Verfassungsgericht

Texte zum lesen, übersetzen und nacherzählen Das minsk von heute

Vicebsk - gestern und heute

Religion

7. Welche Geistlichen kennen Sie? Definieren Sie richtig.

Etwas über den Glauben

Texterläuterungen

Christentum

Hinduismus

Buddhismus

Konfuzianismus

Taoismus

3. Finden Sie im Text passende Informationen zu folgenden Daten- und Zahlangaben.

4. Beantworten Sie folgende Fragen.

III. Kirchen in Deutschland und Weißrussland

1. Lesen Sie den Text.

2. Richtig oder falsch?

6. Erzählen Sie über die Kirche in Deutschland und Weißrussland nach folgender Gliederung.

Inhaltsverzeichnis

Учебное издание

Практический курс

Немецкого языка

Учебно-методическое пособие

210038, Г. Витебск, Московский проспект, 33.

sich zusammennehmen – собираться (взять себя в руки)

etw. auf die leichte Schulter nehmen – легкомысленно относиться к ч.-л.

große Wissenslücke haben – иметь большие пробелы в знаниях

Er versteht die Herzen der Kinder zu rühren. – Он умеет прикоснуться к сердцу детей.

den Unterricht versäumen – пропускать занятия

in den Fächern zurückbleiben – отставать по предметам

die Klasse wiederholen, in die nächste Klasse nicht versetzt werden, sitzen bleiben – остаться на второй год

die außerunterrichtliche Arbeit durchführen – проводить внеклассную работу

das Versäumte nachholen. – наверстать упущенное

vor j-m Respekt (Achtung, Hochachtung) haben – уважать кого-либо

sich j-n zum Vorbild nehmen – брать с кого-либо пример

j-n als Vorbild betrachten

sich (D.) etw. aneignen – усвоить что-либо, овладеть чем-либо

sich (D.) Kenntnisse / eine fremde Sprache / aneignen – усвоить знания, овладеть ИЯ

abfragen – спрашивать, опрашивать

Vokabeln abfragen.

dem Schüler die Vokabeln abfragen

etw. j-m beibringen (brachte bei, beigebracht) – обучить, научить к-л, чему-л.

j-m das Lesen, die Sprache, Kenntnisse – научить читать, языку, привить знания

das Gerechtigkeitsempfinden nicht verletzen – не задевать чувства справедливости

den Lehrstoff bewältigen – усвоить учебный материал

die Kinder aus armen, einkommensschwachen, minderbemittelten, unvollständigen Familien – дети из бедных, с маленьким доходом, малообеспеченных, неполных семей

die ganze Kraft daran setzen – отдать все силы

sein Leben, sein Herz j-m hingeben / widmen – посвятить свою жизнь, свое сердце кому-либо

die Antwort mit einer Drei bewerten – поставить за ответ тройку

j-m eine Vier geben – поставить кому-либо четыре

sich beherrschen, die Nerven nie verlieren (o,a), die Nerven behalten – владеть собой, не терять самообладания

Sie wusste sich zu beherrschen – Она умела владеть собой (сдерживать себя)


Mein Schulpraktikum

Ich habe mein pädagogisches Praktikum in der Mittelschule Nr. 2 in der Arbeitersiedlung Schachen absolviert. Besondere Freude bereiteten mir die Stunden, die ich unter der Leitung der Lehrerin Olga Anatoljewna Sakolodnaja in der 5. Klasse erteilte. Hier in der Schule konnte ich alle Kenntnisse, die ich im Laufe des Studiums in der Sprache und in der Methodik erworben hatte, praktisch anwenden. Vom ersten Kursus an habe ich verschiedene Anschauungsmittel (Bilder, Tabellen, Dias u.a.) gesammelt. Jetzt konnte ich sie im Unterricht gut gebrauchen, denn sie erleichtern die Arbeit an der Worterschließung, machen sie effektiver. Ein anderes Mittel, zu dem ich immer wieder griff, war die Schaffung von verschiedenen Sprechsituationen. Dabei sind die Schüler gezwungen, aktiv zu denken, mitzuarbeiten, so prägen sie sich den neuen Wortschatz viel besser und leichter ein.

Während des Praktikums konnte ich mich auch überzeugen, dass die Kassetten aus dem Deutschunterricht nicht wegzudenken sind. Ich nutze sie in den phonetischen Übungen, bei der Ausarbeitung der richtigen Aussprache. Es gelang mir, mit den Kindern mehrere Lieder und Gedichte einzuüben. Sie belebten den Unterricht, ebenso wie die Spiele , die ich auch in die Stunde einflocht.

Das Deutschpraktikum zeigte, dass ich in der Sprache noch viel hinzulernen muss, besonders in der Grammatik , denn die Vermittlung der grammatischen Regeln bereitete mir besondere Schwierigkeiten.

Unsere Fachschule bildet uns als Lehrer für Deutsch und für Englisch aus. Ich kam die Klasse 3b zu der Lehrerin Raissa Grigorjewna Konontschuk. Diese Lehrerin arbeitet bereits 22 Jahren in der Schule, sie hat sehr große Erfahrungen. Sehr taktvoll, mit viel Nachsicht half sie mir bei der Vorbereitung zu den Stunden. Ihre Fingerzeige, das reiche Anschauungsmaterial haben mir sehr geholfen. Vor allem aber waren es ihre Schüler, die so diszipliniert, wissbegierig und aufgeweckt sind. Ich musste mich immer zusammennehmen, um auf der Höhe zu sein. Für mich war jede Stunde in dieser Klasse ein kleines Fest. Ich verstand hier erst so recht, wie wichtig interessant und verantwortungsvoll der Lehrerberuf ist.

Auch in der außerunterrichtlichen Arbeit habe ich während des Praktikums so manches geleistet und gelernt. Besonders gefiel uns allen, mir und meinen Schülern, das Turnier der Kenntnisse, das wir mit viel Liebe und Phantasie vorbereitet hatten. Auch die Erziehungsstunden und Liedernachmittage bereiteten uns Freude.

Das Praktikum hat mir gut gefallen, ich konnte mich hier ein übriges Mal überzeugen, dass ich den richtigen Beruf gewählt habe. Jetzt geht es wieder ans Studium, und dann, im fünften Schuljahrviertel geht es in das Schulpraktikum. Ein ganzes Viertel werden wir selbständig mit einer Klasse arbeiten, aber wir fürchten uns nicht davor, Erfahrungen, wenn auch kleine allzu großen, haben wir bereits.

Erzählen Sie über Ihr Schulpraktikum und über Ihre Erlebnisse während dieses Praktikums!

Ein Blick auf moderne Schule

Die moderne Schule fördert die Talente und Fähigkeiten der Schüler. Sie vermittelt der jungen Generation hohe Allgemeinbildung. Gibt es natürlich Probleme, die gelöst werden sollen. An unseren Schulprogrammen und Lehrbüchern wird Kritik ausgeübt. Sie enthalten eine enorme wissenschaftliche Information. Die Sprache dieser Lehrbücher ist zu kompliziert. Bedauerlicherweise leidet eine ganze Reihe von Schulbüchern (Lehrbüchern) bis heute an Übersättung mit wissenschaftlicher Information die auf einem zu hohen Niveau der theoretischen Verallgemeinerung dargelegt werden. Man muss die Lehrbücher von unnötigem Stoff befreien, ihren Umfang verringen, Exaktheit, Einfachlichkeit und Klarheit der Darlegung erreichen.

Es werden neue Lehrprogramme erarbeitet. Die Methodiken entwickeln Lehrmittel und bauen neue Unterrichtsmethoden aus. Die neuen Lehrveranstaltungen weiten den geistigen Horizont der Schüler.

Im Rahmen der Schulreform wurde der Inhalt der Lehrpläne vervollkommnet. Es ist gelungen, die Wechselbeziehung zwischen Bildung, Erziehung und Entwicklung der Schüler zum Ausdruck zu bringen. Der Inhalt der schulischen Bildung bestimmt den Umfang der Kenntnisse, den Charakter der Fähigkeiten und Fertigkeiten, die aktive Einbeziehung der Schüler in die verschiedenen Sphären des sozialen Lebens.


Moderne Schule macht sich auf den Weg, neue Informationstechnologien zu nützen. Informations- und Kommunikationstechniken bieten vielfältige Chancen. Im Rahmen pädagogischer Schulentwicklung gilt es, erwünschte Innovationspotentiale für die Unterrichtgestaltung auszuschöpfen, zugleich aber unerwünschte pädagogische Folgen des Computereinsatzes zu vermeiden. Der Einsatz von Computern in der modernen Gesellschaft ist wichtig und die Schule macht keine Ausnahme.

Äußern Sie sich über das Gelesene und über die Probleme der modernen Schule!

Schreiben Sie bitte den Aufsatz „Die Schule in der Zukunft“ oder „Ein idealer Lehrer“.


Gespräch mit einem Lehrer

Interviewer: „Edlen Seelen vorzufühlen, ist wünschenswertester Beruf“ Diese Worte stammen von Goethe und beziehen sich auf den Berufsstand der Lehrer. Sie, Herr Makel, sind Lehrer, Sie sind Direktor des Pädagogiums in Bad Codesberg. Würden Sie Goethes Auffassung zustimmen?

Herr Makel: Ich würde seiner Auffassung zustimmen, nur ist das eben sehr, sagen wir, hochgegriffen, was Goethe hier über den Beruf des Lehrers sagt.

Interviewer: Seit wieviel Jahren üben Sie den Beruf aus?

Herr Makel: Ich übe den Beruf seit 1935 aus.

Interviewer: Glauben Sie, dass es ein schwerer Beruf ist?

Herr Makel: Auch nicht schwerer als andere Berufe, nur vielleicht verlangt er mehr als andere Berufe besondere Einstellung.

Interviewer: Haben Sie sich damals, als Sie den Beruf ergriffen, berufen gefühlt?

Herr Makel: Ja, ich habe damals eben – war der Meinung -, dass ich mein Wissen anderen Menschen gut mitteilen kann, dass ich also unterrichten kann,, und ich hatte auch den Wunsch eben, die Jugend zu erziehen.

Interviewer: Muss ein Lehrer oft eigentlich mehr Psychologe als Vermittler von Wissen sein?

Herr Makel: Heute, aufgrund meiner … würde ich aufgrund meiner Erfahrung sagen, er muss mindestens ebensoviel Psychologe sein als Wissensvermittler; dabei meine ich jetzt nicht ein Psychologe mit …, der Psychologie studiert hat, ein ausgebildeter Fachpsychologe, sondern er muss eben Einfühlungsvermögen haben, er muss sich in die Situation der Jugend, in die Gedankengänge der Jugend und der ihm anvertrauten Schüler versetzen können.

Interviewer: Gibt es unter den Schülern Altersgruppen, die vielleicht besonders schwierig zu unterrichten sind?

Herr Makel: Heute sind in der Schule am schwierigsten zu unterrichten wahrscheinlich die 14-, 15- bis 16-jährigen.

Interviewer: War das früher auch so?

Herr Makel: Ja, die sogenannten Flegeljahre waren früher schon problematisch, nur ist es heute infolge der allgemeinen Emanzipation der Jugend eben noch etwas schwieriger. Die 10-jährigen, die wir hier im Gymnasium haben, also die Sextaner und die Quintaner, die sind auch wie früher noch gut zu haben, die sind zu begeistern, sie sind auch zu bändigen, und die Oberstufenschüler, also elfte bis dreizehnte Klasse, die sind ja schon wieder etwas gesetzter, sie stellen in anderer Weise Anforderungen an den Lehrer.

Interviewer: Welche Altersgruppen unterrichten Sie am liebsten?

Herr Makel: Ich unterrichtete eigentlich am liebsten die ganz Kleinen und die ganz Großen. Also Unterstufe und die sogenannte Unterprima, Oberprima.

Interviewer: Sie sind ja nun schon seit fast vierzig Jahren im Beruf. Glauben Sie, dass sich die Schüler im Laufe dieser Zeit in einer bestimmten Richtung verändert haben?

Herr Makel: Ja doch, die Schüler haben sich in der Folge des Krieges und der neueren politischen und auch gesellschaftlichen Entwicklungen weiterentwickelt, sie sind selbständiger geworden, sie haben sich, wie man sagt, emanzipiert. Das entspricht durchaus auch unseren Wünschen oder unseren Vorstellungen hier an der Schule. Wir wünschen uns in der Oberschule als Abiturienten einen jungen Menschen, der kritikfähig ist, der das Wissen dazu hat, Kritik auszuüben, ja, und der auch seiner Umwelt kritisch gegenübersteht, und das hat natürlich zur Folge, dass auch der Lehrer kritischer beobachtet wird. Der Lehrer muss heute mehr vertragen als früher, auch kritisiert zu werden, er muss sich der Kritik stellen, der Auseinandersetzung mit den Schülern.

Interviewer: Da nehmen Sie schon eine Frage vorweg. Ich wollte Sie fragen: muß sich der Lehrer sehr stark umstellen?

Herr Makel: Das ist eine Frage der persönlichen Einstellung. Es hat auch früher schon Lehrer gegeben, die sich der Kritik gestellt haben, die sich mit den Schülern ernsthaft auseinandergesetzt haben und durchaus nicht der Meinung waren, dass sie als Lehrer immer im Recht seien. Diese Lehrer haben es heute natürlich einfacher. Lehrer, die sehr stark die Autorität – jetzt möchte ich sagen, nicht kraft der Person und der Persönlichkeit, sondern kraft Amtesvertreten, haben es dann natürlich schwer.


  1. Übersetzen Sie folgende Wörter und bilden Sie damit Sätze:

stammen von Dat.; sich beziehen auf Akk.; den Beruf ausüben; verlangen; die Einstellung; sich berufen fühlen; mitteilen; der Vermittler; Einfühlungsvermögen haben; sich in die Situation versetzen; anvertrauen; die Flegeljahre; bändigen; begeistern; gesetzt; entsprechen; kritikfähig sein; Kritik ausüben; kritisch gegenüber stehen; vertragen; sich der Kritik stellen; die Auseinandersetzung; sich umstellen auf Akk.

die Sextaner – первый класс гимназии

die Quintaner – второй класс гимназии

hochgegriffen – возвышенно

  1. Ergänzen Sie folgende Sätze mit unten angegebenen Wörtern:

  1. Seit wieviel Jahren … Sie den Beruf …?

  2. Haben Sie sich damals als Sie Beruf ergriffen … gefühlt?

  3. „Ja, ich war …, dass ich mein Wissen den Menschen gut … kann.“

  4. Der Lehrer muss eben so viel … sein als …

  5. Die 10-jährigen sind zu … und zu …

  6. Sie sind schon seit … Jahren im Beruf.

  7. Die Schüler sind in der Folge des Krieges und der neueren politischen und gesellschaftlichen Entwicklung … geworden.

  8. Schüler werden nach demselben … und in denselben … nicht unterrichtet.

  9. Es werden … angeboten.

  10. In seinem Kurs muss der Schüler nun 3 Aufgabenfelder …

  11. Der Zugang zum Lehrerberuf ist …

  12. Schüler zu unterrichten ist es heute … und …

Selbständig; dreißig; Psychologe; Wissensvermittler; überdecken; groß; Lehrplan; Fächer; interessant; angenehm; begeistern; bändigen; berufen; die Meinung; mitteilen; ausüben; Kurse

  1. Finden Sie Synonyme zu den folgenden Wörtern. Gebrauchen Sie die rechts angegebenen Wörter:

die Auffassung anregen

sich verändern aufgrund von

einen Beruf ergreifen die Ansicht

infolge die Meinung

das Aufgabenfeld anders werden

der Mangel die Perspektive

veranlassen der Aufgabenbereich

die Einstellung das Fehlen

die Aussicht einen Beruf wählen

  1. Erklären Sie die Bedeutung der Wörter:

die Oberstufe –

das Pädagogium –

die Altersgruppe –

die Sekundarstufe –

Sextaner –

Quintaner –

  1. Falsch oder richtig?

  1. “Edlen Seelen vorzuführen ist wünschenswertester Beruf“ – stammen von Friedrich Schiller.

  2. Der Lehrer übt den Beruf, um die Jugend zu erziehen.

  3. Der Lehrer soll sowohl Psychologe als auch Wissensvermittler sein.

  4. Unter den Schülern gibt es Altersgruppen, die besonders schwierig zu unterrichten sind.

  5. Im Laufe der Zeit sind die Schüler nicht selbständiger geworden.

  6. Es gibt Lehrer, die denken, dass sie immer recht haben.

  7. In der Abiturprüfung werden die Schüler aus allen 3 Kursbereichen nicht geprüft.

  8. Infolge des Lehrermangels sind die Aussichten in vielen Fächern des Lehrerberufs gut.