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СОДЕРЖАНИЕ

Практический курс

Введение

Lehrerberuf. Schule. Moderne Schulmodele Thema: «Mein Schulpraktikum»

Im Deutschunterricht

Mein Schulpraktikum

Ein Blick auf moderne Schule

Gespräch mit einem Lehrer

Lehrer und Erzieher Unsere Lieblingslehrer: Wie sind sie?

Was heißt „Lehrer sein"?

Konsequenz

Offenheit

Der Lehrer – ein Ratgeber

Warum sind wir so?

Sein Herz gehörte den Kindern

Moderne Schulmodelle Ein Blick auf Summerhill

Zur Diskussion gestellt

Sollte das modell „summerhill“ an allen schulen eingeführt werden?

Gesamtwerk Mensch Alltag an einer Waldorfschule in Hamburg

Die Welt 11.03.1998

Fragen zum Überlegen und zur Diskussion

Mensch. Familie. Gesellschaft. Die Beziehungen in der Familie

Probleme der Jugend in der modernen Gesellschaft

4. Ein zentrales Problem ist die Beziehungen in der Familie.

Meiner Meinung nach

3. Erzählen Sie den Text nach Ihrem Plan nach. Anregung zur Diskussion

Gibt es noch die Jugend?

Übungen

Geld regiert die Welt? (Umfrage)

Denise, 20 Jahre alt

Tenisha, 14 Jahre alt

Lucille, 17 Jahre alt

Gökhan, 17 Jahre alt

Patrick, 14 Jahre alt

Philipp, 19 Jahre alt

Übungen

Aufgaben

A. Einstein

M. Luther

Frau in der modernen Gesellschaft

Deutschland 2000: Frauen

Übungen

Aufgaben

Shakespeare

Euripdes

Frau in der modernen Gesellschaft

Texterläuterungen

VII. Berichten Sie über die Rolle der Frauen in der modernen Gesellschaft. Eine Frauenkarriere oder ein Sprung ins kalte Wasser

Lesen Sie den Text und äußern Sie sich über das Gelesene! Zwischen Kind und Karriere

Aus: „Deutschland“, 1999

Sitten und Bräuche. Feste und Feier Themengebundener Wortschatz

Feiertage in Deutschland

Karneval

Übungsteil zum Text „Karneval“

Schöne Grüße. Deine Maria

V. Stellen Sie die Gliederung zusammen und erzählen Sie nach Ihrer Gliederung den Text „Karneval“ nach.

Es weihnachtet schon …

Osterfest: Sinn und Sitten

Традиции праздника Пасхи

2. Wie feiert man Ostern in Ihrer Familie. Massenmedien: Presse, Hörfunk und Fernsehen,

Internet

I. Wortschatz zum Thema

II.Übungen zum Aneignen des Wortschatzes

5. Definieren Sie richtig und tragen Sie die fehlenden Begriffe und Buchstaben ein. Ihre Anfangsbuchstaben ergeben – von oben nach unten gelesen – den Begriff für eine Spezialliteratur.

6. Machen Sie sich mit einer deutschen Zeitung bekannt. Berichten Sie, worum es sich in folgenden Zeitungsrubriken handelt?

7. Beantworten Sie folgende Fragen, gebrauchen Sie dabei die unten angegebenen Wörter.

8. Erteilen Sie folgende Fernsehsendungen dem Grad Ihres Interesses nach. Argumentieren Sie Ihre Wahl.

12. Übersetzen Sie ins Deutsche.

III. Einiges aus der Geschichte der Massenmedien

Einiges aus der Geschichte der Massenmedien

2. Finden Sie im Text Informationen zu folgenden Daten.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung ….. T ……………. Essen

Rundfunk und Fernsehen

Einige Fernsehprogramme im deutschen Fernsehen

Internet

Texterläuterungen

2. Finden Sie im Text alle Passivkonstruktionen und analysieren Sie ihre Zeitformen.

4. Bestimmen Sie, ob folgende Sätze dem Inhalt des Textes entsprechen.

5. Beantworten Sie folgende Fragen.

6. Und was wissen Sie über die Massenmedien Weißrusslands? Referieren Sie folgenden Zeitungsartikel ins Deutsche. Cmи в Беларуси

7. Erzählen Sie über die Massenmedien Deutschlands und Weißrusslands nach folgender Gliederung.

Thema „Die deutschsprachigen Länder“

3. Setzen Sie die in Klammern stehenden geographischen Namen in den richtigen Kasus.

4. Setzen Sie, wenn es nötig ist, den bestimmten Artikel im richtigen Fall ein.

5. Merken Sie sich die Bezeichnungen der Einwohner von Ländern. Ergänzen Sie die Liste nach der Analogie.

6. Bilden Sie Sätze.

7. Finden Sie unter dem Strich das passende Wort.

II. Die geographische Lage und Landschaften

1. Informieren sie sich über die Landesnatur Deutschlands. Geographische Lage

Die Landschaften

Das Klima

Wörterliste

2. Bestimmen Sie das Geschlecht der Substantive und nennen Sie ihre Pluralformen.

7. Bilden Sie Sätze mit folgenden Wörtern und Wortverbindungen.

8. Übersetzen Sie ins Deutsche.

9. Erzählen Sie über Deutschland nach dem folgenden Plan.

III. Die deutsche Sprache und die Nationalsymbole

1. Lesen Sie und übersetzen Sie den Text. Die deutsche Sprache

Wörterliste

6. Beantworten Sie die Fragen zum Text.

7. Wecken Sie das Interesse Ihrer Schüler an der deutschen Sprache, indem Sie interessante Fakten über die deutsche Sprache erzählen.

8. Referieren Sie in Deutsch. Из истории немецкого языка

1. Sprechen Sie folgende Wörter dem Lektor nach.

2. Informieren Sie sich über die deutschen Nationalsymbole. Deutsche Nationalsymbole

Wörterliste

Wörterliste

8. Antworten Sie auf die Fragen.

9. Nennen Sie folgende Wörter und Wortverbindungen auf Deutsch. Bilden Sie damit Sätze.

Wörterliste

6. Bestimmen Sie das Geschlecht folgender Substantive und nennen Sie Ihre Pluralformen.

7. Bilden Sie passende Wortverbindungen.

8. Setzen Sie passende Präpositionen ein.

9. Ergänzen Sie die Sätze.

10. Sagen Sie, ob es falsch oder richtig ist.

2. Setzen Sie die Endungen ein.

3. Berichten Sie über die Industrie in Deutschland. Gebrauchen Sie dabei die folgenden Fragen.

4. Übersetzen Sie ins Deutsche.

VII. Die deutschen Bundesländer

1. Informieren Sie sich. Die Länder der brd

Wörterliste

Wörterliste

8. Ergänzen sie die Sätze.

9. Setzen Sie passende Präpositionen ein.

10. Antworten Sie auf die Fragen zum Text.

11. Bilden Sie Fragen.

12. Verknüpfen Sie richtig.

13. Sagen Sie: um welchen Ort handelt es sich? Gebrauchen Sie die Wörter unter dem Strich.

14. Wählen Sie sich aus dem Text ein Bundesland und erzählen Sie davon.

Wörterliste

Dresden

Leipzig

12. Referieren Sie in Deutsch.

13. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische. Bestimmen Sie die Art der Nebensätze darin.

14. Übersetzen Sie ins Deutsche.

15. Prüfen Sie sich. Machen Sie den Test.

Österreich

1. Informieren Sie sich über eines der deutschsprachigen Länder – Österreich. Österreich

Verwaltung und Politik

Politische Parteien

Industrie

Kulturleben

Tourismus

Wörterliste

Liechtenstein

2. Ergänzen Sie die Sätze.

3. Sagen Sie, ob das richtig oder falsch ist.

4. Bilden Sie zu jedem Text Fragen. Lassen Sie Ihre Kommilitonen Ihre Fragen beantworten.

5. Erzählen Sie, was Sie über diese zwei Länder erfahren haben.

6. Prüfen Sie sich. Machen Sie den Test.

7. Geben Sie einen Überblick über die deutschsprachigen Länder nach dem gegebenen Plan. Gebrauchen Sie, wenn es nötig ist, zusätzliche Informationen.

8. Sprechanlässe zum Thema „Die deutschsprachigen Länder“

Belarus das land, wo ich zu hause bin die geschichte von belarus

2. Antworten Sie auf die Fragen zum Text:

3. Übersetzen Sie ins Deutsche:

4. Wissen Sie, dass …

Die republik belrus geographischer überblick

Belarus

Das politische system von belarus Die Verfassung der Republik Belarus

Der Präsident

Die Regierung

15. Lesen Sie den Text, finden Sie passende Äquialente zu den angegebenen Wörtern.

16. Beantworten Sie die Fragen zum Text.

Das Parlament

17. Lesen Sie den Text, finden Sie passende Äquialente zu den angegebenen Wörtern.

18. Beantworten Sie die Fragen zum Text.

Das Verfassungsgericht

Texte zum lesen, übersetzen und nacherzählen Das minsk von heute

Vicebsk - gestern und heute

Religion

7. Welche Geistlichen kennen Sie? Definieren Sie richtig.

Etwas über den Glauben

Texterläuterungen

Christentum

Hinduismus

Buddhismus

Konfuzianismus

Taoismus

3. Finden Sie im Text passende Informationen zu folgenden Daten- und Zahlangaben.

4. Beantworten Sie folgende Fragen.

III. Kirchen in Deutschland und Weißrussland

1. Lesen Sie den Text.

2. Richtig oder falsch?

6. Erzählen Sie über die Kirche in Deutschland und Weißrussland nach folgender Gliederung.

Inhaltsverzeichnis

Учебное издание

Практический курс

Немецкого языка

Учебно-методическое пособие

210038, Г. Витебск, Московский проспект, 33.

„Nein", sagte der Direktor. „Es hat mir gefallen. Die meisten Menschen fummeln nervös an irgend etwas herum, wenn sie zu mir ins Büro kommen, und man merkt, daß ihnen nicht wohl dabei ist. Sie kamen hier herein wie einer meinesgleichen. Übrigens, in welche Abteilung möchten Sie gern versetzt werden?"

Die Geschichte zeigt, dass Bildung an sich nicht so wichtig ist wie Charakter und Persönlichkeit.

aus: Alexander S. Neill, Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung, Rowohlt,Taschenbuch Verlag, Reinbeck bei Hamburg 1969

Texterläuterungen

fügsam – leicht zu lenken, gehorsam

suggestativ – hier: geschickt

der Snobismus (o. pl.) – die Wichtiguerei, die Arroganz

neurotisch – seelisch gestört, krank

die Genesung (o.pl) – der Prozeß der Gesundwerdung, die Erholung

konkurrieren – miteinander darum kämpfen, wer der bessere ist

Eton – berühmte konservative Internatsschule nahe bei London

fummeln – etwas mit den Händen betasten, berühren

Übung 1. Ergänzen Sie die richtigen Präpositionen:

  1. zwingen ...

  2. halten ...

  3. sich machen ...

  4. verzichten ...

  5. teilnehmen ...

  1. sich richten ...

  2. stören ...

  3. sich hüten ...

  4. anhalten ...

  5. sich entscheiden ...

Übung 2. Erklären Sie die Wörter nach ihrer Bedeutung im Text mit synonymen Wendungen:

  1. auf der Hand liegen

  2. fügsam

  3. der Ansicht sein

  4. anhalten

  1. konkurrieren

  2. tatendurstig

  3. im Nachteil sein

  4. Snobismus

Übung 3. Ergänzen Sie die fehlenden Verben:

  1. Ob eine Schule besondere Methode hat, Kindern die ungekürzte Division .... , ist völlig unwichtig.

  2. Ich sehe eine Schule lieber einen glücklichen Straßenfeger ... als einen neurotischen Gelehrten.

  3. Die Zeit der „Genesung“ ... der Stärke des Hasses, den ihnen die vorige Schule ... hat.

  4. Werden Sie nicht einmal schwer im Nachteil sein, wenn sie mit anderen ... müssen, die man zum Lernen ... hat?

  5. Wir ... ... daran, eine Schule zu ... ,in der die Kinder die Freiheit haben sollen , sich selbst zu sein.

  6. Um das zu ... , mussten wir auf alle Disziplinarmaßnahmen, auf Lenkung, suggestive Beeinflussung ... .

  7. Die Kinder, die von einer anderen Schule zu uns kommen, ... ... nie wieder in ein Klassenzimmer zu gehen.

Übung 5. Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze:

  1. Die Kinder – der Unterricht – wegbleiben – jahrelang – gehen.

  2. Sich richten – der Unterricht – das Alter der Kinder – die besonderen Interessen.

  3. Die Teilnahme – freiwillig sein– Unterricht.

  4. Sie – Fahrrad – spielen – Arbeit – stören – sich hüten – fahren – Schulbank.

  5. Bildung – Charakter – wichtig sein– Persönlichkeit .


Übung 6. Entscheiden Sie, ob auf der Grundlage des Textes die folgenden Sätze inhaltlich richtig oder falsch sind.

  1. Eine Schule, die Kinder nutzlose Dinge lernen lässt, ist eine schlechte Schule.

  2. Kinder, die fügsam und unschöpferisch bleiben sollen, werden nach Summerhill geschickt.

  3. In Summerhill sollen sich die Kinder frei, ihrem eigenen Wesen entsprechend, entwickeln.

  4. Die Lehrer zwingen die Kinder daher nicht, ihnen zu gehorchen.

  5. Jeder kann am Religionsunterricht teilnehmen.

  6. Neill glaubt, dass Kinder von Natur aus Verstand und Wirklichkeitssinn besitzen.

  7. Welchen Beruf ein Summerhill-Schüler ergreift, hängt vom Unterricht, den er besucht, und vom Wunsch seiner Eltern ab.

  8. Neill ist stolz darauf, dass noch kein ehemaliger Summerhill-Schüler Straßenfeger wurde.

  9. Es ist den Kindern überlassen, ob sie am Unterricht teilnehmen.

  10. Ob ein Kind einen Lehrstoff erfolgreich lernt, hängt von der Lehrmethode ab.

  11. Schüler, die von anderen Schulen nach Summerhill kommen, weigern sich oft monatelang, den Unterricht zu besuchen.

  12. Außenstehende halten Summerhill oft für eine verrückte Sache, weil die Kinder nicht zum Lernen verpflichtet werden.

  13. Auch wird bezweifelt, ob sich ehemalige Summerhill-Schüler im Berufsleben gegenüber anderen behaupten können.

  14. Da Jack in Summmerhill versagte, musste er Arbeiter in einer Maschinenfabrik werden.

  15. Der Verwaltungsdirektor war ärgerlich, weil Jack sich ihm gegenüber benahm, als wäre er auch ein leitender Angestellter.

  16. Er versetzt ihn zur Strafe in eine andere Abteilung.

  17. Neill hält die Entwicklung des Charakters für wichtiger als die Anhäufung von Schulwissen.

Übung 7. Zählen Sie die wichtigsten Ideen der Summerhill - Schule auf.


Zur Diskussion gestellt

Lesen Sie den folgenden Aufsatz, der zu dem Schulmodell „Summerhill“ Stellung nimmt. Man nennt einen solchen Aufsatz eine Erörterung.

Sollte das modell „summerhill“ an allen schulen eingeführt werden?

Die im Jahre 1921 gegründete englische Internatsschule Summerhill gilt auch heute noch als Musterbeispiel für antiautoritäre Erziehung. Die Kinder dort dürfen selbst entscheiden, ob sie am Unterricht teilnehmen und wie sie ihr Gemeinschaftsleben organisieren. Manche Befürworter von Summerhill empfehlen , dieses Modell überall zu verbreiten.

Sie weisen darauf hin, dass nur ein Kind, das nicht von Erwachsenen in ein bestimmtes Erziehungsschema gepresst wird, sich entsprechend seinen Möglichkeiten entwickeln kann. Wenn ein Schüler nur den Unterricht zu besuchen braucht, der ihn wirklich interessiert, dann wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass dieser junge Mensch den Beruf seiner Wahl ergreifen kann.

Die Gleichberechtigung von Erwachsenen und Kindern , die ungezwungenen Umgangsformen in Summerhill lassen ein natürliches Selbstvertrauen in der Jugend entstehen. Ein Mensch, der von Kindheit an in eigener Verantwortung sein Handeln bestimmen kann, wird glücklich sein. Und wäre es nicht für jede Schule ein Ziel, glückliche Menschen hervorzubringen ?

Allerdings glauben auch die Anhänger anderer fortschrittlicher pädagogischer Systeme, dass sie dieses Ziel erreichen können. Es gibt moderne Lehrmethoden, die auf das jeweilige Alter abgestellt sind: bei den jüngeren Schülern werden z.B. Spiel und Ausflüge einbezogen, bei den älteren Schülerexperiment und Klassendiskussion. Sind Jugendliche, denen die Schule Spaß macht, keine glücklichen Menschen?

Natürlich ist Voraussetzung, dass der Lehrer sie richtig motiviert, und das kann er nur, wenn er die individuellen Interessen seiner Schüler anspricht. Geht das im Rahmen des jeweiligen Lehrprogramms nicht, dann muss er diesen Kindern einen anderen Ausbildungsweg empfehlen. So richtig ist es, dass Freiheit und Entfaltung der Persönlichkeit in Zusammenhang stehen, so sehr kann Zügellosigkeit auch der Entwicklung eines Jugendlichen schaden. Wie mancher Erwachsene wünscht, er hätte früher seine Zeit sinnvoller ausgenutzt. Freiheit muss immer auch durch Ordnung ergänzt werden, wenn sie dem einzelnen nützen soll.

Damit soll nicht der von Neill abgelehnten Paukschule das Wort geredet werden. Ein Kind soll sich, seinen Neigungen entsprechend, frei entfalten können, doch haben die Erwachsenen die Verantwortung, es dabei zu leiten und zu fördern. Wenn sich diese Erkenntnis immer mehr durchsetzt, dann wird es bald keine schulgeschädigten Kinder mehr geben, die zur“Genesung“ ein Summerhill brauchen.

Übung 8. Formen Sie die Sätze um:

  1. Freiheit und Entfaltung der Persönlichkeit sind verbunden.

  2. Es ist den Kindern überlassen, ob sie am Unterricht teilnehmen.

  3. Außenstehende halten Summerhill oft für eine verrückte Sache, weil die Kinder nicht zum Lernen verpflichtet werden.

  4. Die Anhänger anderer fortschrittlicher pädagogischer Systeme glauben, dass sie auch glückliche Menschen hervorbringen können.

  5. Der Lehrer kann die Kinder richtig motivieren, wenn er ihre individuellen Interessen berücksichtigt.

  6. Was halten Sie von Ihrer Schulbildung?

  7. Wenn ein Schüler nur den Unterricht besucht, der ihn wirklich interessiert, dann kann dieser junge Mensch seinen Wunschberuf wählen.

  8. Neill glaubt, dass Kinder von Natur aus Verstand und Wirklichkeitssinn besitzen.

Übung 9. Ergänzen Sie die Sätze:


  1. Eine schlechte Schule ist die Schule, die ... .

  2. Die englische Internatsschule Summerhill gilt ... .

  3. Bei der Gründung der Schule hatte Neill einen Grundgedanken: ... .

  4. Um solche Schule zu schaffen, muss man ... .

  5. Das Kind entwickelt sich entsprechend seinen Möglichkeiten, wenn ... .

  6. Schüler, die im Kindergartenalter nach Summerhill kommen, ... .

  7. Schüler, die von einer anderen Schule nach Summerhill kommen, ... .

  8. Bildung an sich ist nicht so wichtig wie ... .

  9. Die kindergeeignete Schule ist die Schule, in der ... .

  10. Das Kind ist von Natur aus ... .

  11. Die Kinder können entweder zum Unterricht ... oder ... .

  12. Der Unterricht richtet sich sowohl... , als auch ... .


Gesamtwerk Mensch Alltag an einer Waldorfschule in Hamburg

Die Waldorfschule in Hamburg – Nienstedten ist eine von 150 Schulen in Deutschland, die nach den Prinzipen Rudolf Steiners arbeiten. Hier zählt nicht nur die intellektuelle Entwicklung, sondern die emotionale, soziale und künstlerisch – musische Entwicklung der Kinder steht im Vordergrund.

Das an staatlichen Schulen anfalls in Projektwochen innen des Unterrichts ist, gehört der Rudolf Steiner´s Schule in Nienstedten zum Alltag. Knapp 500 Schüler werden an der Elbchaussee nach den Grundsätzen der Waldorf-Pädagogik unterrichtet. „Nicht gefragt werden soll: Was braucht der Mensch zu wissen und zu können für die soziale Ordnung? Sondern: Was ist im Menschen veranlagt und was kann in ihm entwickelt werden?“, formulierte Steiner bereits 1919, als die erste seiner Schulen in Stuttgart gegründet wurde.

„Wir bringen den Kindern von Beginn an bei, dass Menschen verschiedene Fähigkeiten haben. Sie sollen lernen, mit den Stärken und Schwächen des anderen umzugehen“, erklärt Stefan Ehrsam (34), seit sieben Jahren Lehrer an der Nienstedtener Waldorfschule. Er gehört zu jenen Klassenlehrern, die ihre Schüler von der ersten bis zur achten Klasse im sogenannten „Epochenunterricht“ durchgängig unterrichten. Ein „Sitzenbleiben“ gibt es nicht. „Wir haben natürlich Kinder, die vom Intelligenzgrad nicht mit ihren Mitschülern mithalten können“, sagt Ehrsam. „Die haben statt dessen vielleicht ein außergewöhnliches Gespür für die Malerei oder für Holzarbeiten. Diese Kinder werden jedenfalls nicht von vornherein für dumm erklärt.“ Es ergebe sich immer die Möglichkeit, von den Mitschülern „mitgenommen“ zu werden. „Oft macht es dann in der Oberstufe ‚klick‘ und ein vermeintlich unintelligenter Schüler bekommt einen gewaltigen Entwicklungsschub.“

Dabei beginnt die Schullaufbahn zunächst eher spielerisch. Farben, Formen und das „Begreifen“ im wörtlichen Sinne stehen zunächst im Vordergrund. Schulbücher kommen erst vergleichsweise spät zum Einsatz. Die Schultage werden nicht durch Unterrichtsstunden zerteilt, sondern gliedern sich in drei- bis vierwöchige „Epochen“, in denen verschiedene „Lebensgebiete“ vertieft behandelt werden. In der Unter- und Mittelstufe sind das Rechnen, Grammatik, Tier- und Pflanzenkunde, Geschichte, Physik und Chemie. Alle Fächer werden von einem Klassenlehrer abgedeckt. Erst in der Oberstufe, ab der neunten Klasse, unterrichten Fachlehrer in den verschiedenen Epochen in Deutsch, Poetik, Geschichte, Kunstgeschichte, Geographie, Biologie, Chemie, Mathematik und Physik. Englisch und Französisch werden schon von der ersten Klasse an gelehrt. So müssen insbesondere die Klassenlehrer Generalisten sein. Ein bestimmter Ausbildungsweg ist nicht vorgeschrieben. „Die meisten von uns haben ein Hochschulstudium absolviert, andere Kollegen hatten eine handwerkliche Ausbildung“, erklärt Stefan Ehrsam. Allerdings absolvierten alle Lehrkräfte ein zum Teil mehrjähriges Waldorf – Lehrerseminar. „Man muss seinen Beruf von ganzem Herzen ausüben wollen“, sagt Ehrsam. Freizeit bleibt kaum, auch an den Nachmittagen und an den Sonnabenden wird Unterricht gegeben. Dazu sind die Schulen selbstverwaltet, anstelle des Schulleiters steht ein Leitungsgremium.

Das Erziehungskonzept der Waldorfschulen findet bei den Eltern großen Anklang. „Die Kinder bekommen soviel Zeit, wie sie für ihre Entwicklung brauchen“, meint Evi Pfefferle, Mutter von drei Kindern, die beiden Ältesten (12 und 14 Jahre) besuchen die Steiner - Schule an der Elbchaussee. Dafür ist sie auch bereit zu zahlen. Der Richtsatz liegt dabei derzeit bei 320 Euro pro Monat für das erste Kind, 55 für das zweite und 50 Euro für das dritte Kind. Für einkommensschwache Familien sind jedoch Ermäßigungen möglich. „Das machen andere Eltern möglich, die freiwillig etwas mehr bezahlen“, sagt Lehrer Hanno Wember. Ohnehin fordert die Schule den Eltern einiges mehr ab als staatliche Schulen. So werden pädagogische Wochenende veranstaltet, bei denen Eltern und Lehrer an den verschiedensten Problemen arbeiten. Aber auch praktische Hilfe ist erwünscht, in Nienstedten wurde vor kurzem in einer Gemeinschaftsarbeit von Schülern, Lehrern und Eltern die Cafeteria renoviert.