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Добавлен: 29.08.2025
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СОДЕРЖАНИЕ
Lehrerberuf. Schule. Moderne Schulmodele Thema: «Mein Schulpraktikum»
Lehrer und Erzieher Unsere Lieblingslehrer: Wie sind sie?
Moderne Schulmodelle Ein Blick auf Summerhill
Sollte das modell „summerhill“ an allen schulen eingeführt werden?
Gesamtwerk Mensch Alltag an einer Waldorfschule in Hamburg
Fragen zum Überlegen und zur Diskussion
Mensch. Familie. Gesellschaft. Die Beziehungen in der Familie
Probleme der Jugend in der modernen Gesellschaft
4. Ein zentrales Problem ist die Beziehungen in der Familie.
3. Erzählen Sie den Text nach Ihrem Plan nach. Anregung zur Diskussion
Geld regiert die Welt? (Umfrage)
Frau in der modernen Gesellschaft
Frau in der modernen Gesellschaft
Lesen Sie den Text und äußern Sie sich über das Gelesene! Zwischen Kind und Karriere
Sitten und Bräuche. Feste und Feier Themengebundener Wortschatz
Übungsteil zum Text „Karneval“
2. Wie feiert man Ostern in Ihrer Familie. Massenmedien: Presse, Hörfunk und Fernsehen,
II.Übungen zum Aneignen des Wortschatzes
7. Beantworten Sie folgende Fragen, gebrauchen Sie dabei die unten angegebenen Wörter.
12. Übersetzen Sie ins Deutsche.
III. Einiges aus der Geschichte der Massenmedien
Einiges aus der Geschichte der Massenmedien
2. Finden Sie im Text Informationen zu folgenden Daten.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung ….. T ……………. Essen
Einige Fernsehprogramme im deutschen Fernsehen
2. Finden Sie im Text alle Passivkonstruktionen und analysieren Sie ihre Zeitformen.
4. Bestimmen Sie, ob folgende Sätze dem Inhalt des Textes entsprechen.
5. Beantworten Sie folgende Fragen.
7. Erzählen Sie über die Massenmedien Deutschlands und Weißrusslands nach folgender Gliederung.
Thema „Die deutschsprachigen Länder“
3. Setzen Sie die in Klammern stehenden geographischen Namen in den richtigen Kasus.
4. Setzen Sie, wenn es nötig ist, den bestimmten Artikel im richtigen Fall ein.
7. Finden Sie unter dem Strich das passende Wort.
II. Die geographische Lage und Landschaften
1. Informieren sie sich über die Landesnatur Deutschlands. Geographische Lage
2. Bestimmen Sie das Geschlecht der Substantive und nennen Sie ihre Pluralformen.
7. Bilden Sie Sätze mit folgenden Wörtern und Wortverbindungen.
8. Übersetzen Sie ins Deutsche.
9. Erzählen Sie über Deutschland nach dem folgenden Plan.
III. Die deutsche Sprache und die Nationalsymbole
1. Lesen Sie und übersetzen Sie den Text. Die deutsche Sprache
6. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
8. Referieren Sie in Deutsch. Из истории немецкого языка
1. Sprechen Sie folgende Wörter dem Lektor nach.
2. Informieren Sie sich über die deutschen Nationalsymbole. Deutsche Nationalsymbole
8. Antworten Sie auf die Fragen.
9. Nennen Sie folgende Wörter und Wortverbindungen auf Deutsch. Bilden Sie damit Sätze.
6. Bestimmen Sie das Geschlecht folgender Substantive und nennen Sie Ihre Pluralformen.
7. Bilden Sie passende Wortverbindungen.
8. Setzen Sie passende Präpositionen ein.
10. Sagen Sie, ob es falsch oder richtig ist.
2. Setzen Sie die Endungen ein.
3. Berichten Sie über die Industrie in Deutschland. Gebrauchen Sie dabei die folgenden Fragen.
4. Übersetzen Sie ins Deutsche.
VII. Die deutschen Bundesländer
1. Informieren Sie sich. Die Länder der brd
9. Setzen Sie passende Präpositionen ein.
10. Antworten Sie auf die Fragen zum Text.
13. Sagen Sie: um welchen Ort handelt es sich? Gebrauchen Sie die Wörter unter dem Strich.
14. Wählen Sie sich aus dem Text ein Bundesland und erzählen Sie davon.
12. Referieren Sie in Deutsch.
13. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische. Bestimmen Sie die Art der Nebensätze darin.
14. Übersetzen Sie ins Deutsche.
15. Prüfen Sie sich. Machen Sie den Test.
1. Informieren Sie sich über eines der deutschsprachigen Länder – Österreich. Österreich
3. Sagen Sie, ob das richtig oder falsch ist.
4. Bilden Sie zu jedem Text Fragen. Lassen Sie Ihre Kommilitonen Ihre Fragen beantworten.
5. Erzählen Sie, was Sie über diese zwei Länder erfahren haben.
6. Prüfen Sie sich. Machen Sie den Test.
8. Sprechanlässe zum Thema „Die deutschsprachigen Länder“
Belarus das land, wo ich zu hause bin die geschichte von belarus
2. Antworten Sie auf die Fragen zum Text:
3. Übersetzen Sie ins Deutsche:
Die republik belrus geographischer überblick
Das politische system von belarus Die Verfassung der Republik Belarus
15. Lesen Sie den Text, finden Sie passende Äquialente zu den angegebenen Wörtern.
16. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
17. Lesen Sie den Text, finden Sie passende Äquialente zu den angegebenen Wörtern.
18. Beantworten Sie die Fragen zum Text.
Texte zum lesen, übersetzen und nacherzählen Das minsk von heute
7. Welche Geistlichen kennen Sie? Definieren Sie richtig.
3. Finden Sie im Text passende Informationen zu folgenden Daten- und Zahlangaben.
4. Beantworten Sie folgende Fragen.
III. Kirchen in Deutschland und Weißrussland
6. Erzählen Sie über die Kirche in Deutschland und Weißrussland nach folgender Gliederung.
Übung 11. Setzen Sie die passenden Wörter ein:
-
verwaist, zunehmend, unzulänglich, lebenslang, desolat, unübersehbar, gängig, gegenseitig
In vielen Elternhäusern ist die ... Situation.
Die Eltern können nur ... für die Kinder sorgen.
Der Einfluß bestimmter Sportarten ist ... .
Man muss zwischen den Lehrern und den Schülern eine Atmosphäre des Vertrauens und ... Achtung schaffen.
Erschreckend ist die ... Brutalität, die keine Grenzen kennt.
Die Folgen solcher Exzesse hinterlassen bei den Opfern ... Spuren.
Zu Hause wird den Kindern das Faustrecht als ... Umgangsform vorgeführt.
Das Fernsehen hat bei der Vermittlung der Werte die ... Stelle der Familie eingenommen.
Übung 12. Lesen Sie und überschriften Sie den letzten Teil des Textes. Stellen Sie 8 Fragen zum 4. Teil des Textes und beantworten Sie sie.
Übung 13. Formen Sie die Sätze um:
Nur Hinterhältige und Gewalttätige haben Erfolg.
Pädagogen machen sich Sorgen um die Kinder, die mit Kaltblütigkeit Straftaten begehen.
Massenarbeitslosigkeit zerstört viele Familien.
Zu Hause wird den Kindern das Faustrecht als übliche Umgangsform gezeigt.
Die Eltern und Lehrer halten sich an alte Erziehungsprinzipien.
Lehrer und Polizei sind vor der Brutalität hilflos.
Ständiger Einfluß auf die Kinder kann nicht lange ohne Wirkung bleiben.
Das Fernsehen vermittelt Werte anstatt der Familie.
Die Lehrer erfordern Leistungen und wollen die Kreativität nicht annehmen.
Die Psychologen schlagen vor, mit dem traditionellen Erziehungsmodell zu brechen.
Übung 14. Setzen Sie eins der folgenden Verben ein:
|
akzeptieren, zunehmen, erregen, schlagen, sich sehnen, stoßen, plädieren, verlangen, überlastet sein |
Auf die Jugendlichen, die Anstoß ... wollen, reagieren die Lehrer hilflos und hart.
Die Jugendlichen wollen raus, sie suchen nach Rollen, aber sie ... überall auf Widerstand.
Sie finden keine Geborgenheit, weil die Eltern beruflich ... ....
Der Lehrer ... Leistung, anstatt Kreativität zu ... .
Die Psychologen ... für einen Bruch mit dem traditionellen Modell.
... ein Kind über die Stränge, hat das bestimmt tiefere Ursachen.
Der Alkoholkonsum hat unter den Jugendlichen in der letzten Zeit stark ...
Die aggressiven Jugendlichen ... im Grunde ihres Herzens nach Geborgenheit und Verständnis.
Übung 15. Setzen Sie die Präpositionen ein:
Die Erwachsenen interessieren sich ... die Probleme der Jugendlichen.
Die Psychologen geben den Mängeln in der Erziehung die Schuld ... Verhaltensstörungen.
Sie stoßen überall ... Widerstand.
Im Kindergarten wird .. ordentlichen und braven Kindern gefragt.
Die Kinder sehnen sich ... Liebe und Geborgenheit.
Manchmal schlagen die Kinder ... die Stränge.
Die Psychologen plädieren ... einen Bruch ... dem traditionellen Modell.
Übung 16. Übersetzen Sie den russischen Teil des Satzes ins Deutsche:
Obwohl die Jugendlichen nach Rollen suchen, ausprobieren, они везде наталкиваются на сопротивление.
Auf die Jugendlichen, которые хотят шокировать, reagieren die Lehrer hilflos.
Sie finden keine Geborgenheit, так как родители перегружены на работе.
Der Lehrer verlangt Leistungen, вместо того, чтобы признать творчество и приветствовать новые идеи.
Die Psychologen plädieren für einen Bruch mit dem traditionellen Erziehungsmodell, где ученики рассматриваются как объект воспитания.
Если молодой человек распускается, hat das bestimmt tiefere Ursachen.
Übung 17. Lesen Sie die Aussagen! Steht das so im Text oder nicht?
Tagtäglich gibt es in der Schule handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen Schülern, Lehrern und Polizei.
Bei den Auseinandersetzungen sind auch Waffen im Spiel.
Die Schere zwischen Armen und Reichen klafft immer mehr auseinander.
Kinder aus sozial schwächeren Verhältnissen wollen materielle Defizite durch Raub und Erpressungen von reicheren Kindern wettmachen.
Die Gewalt der Jugendlichen kennt fast keine Grenzen.
Oft ist die materiell und moralisch desolate Lage im Elternhaus eine der vielen Ursachen für aggressives Verhalten in der Schule.
Im Fernsehen wird den Kindern allabendlich Gewalt und Brutalität vorgeführt.
Sportarten wie Taekwondo oder Karate können das brutale Verhalten noch forcieren.
Traditionelle Erziehungsmethoden wie Strafarbeiten oder Nachsitzen könnten eine Lösung für dieses Problem sein.
Die Kinder müssen lernen, dass Noten in der Schule sein müssen und dass der Lehrer als Autorität respektiert werden muss.
Die meisten Lehrer zeigen großes Verständnis für Aussteiger.
Ordnung und Disziplin spielen schon in dem Kindergarten eine maßgebliche Rolle in der Erziehung.
Manche Pädagogen wollen ein anderes kindgemäßeres Erziehungsmodell.
Die Lehrer müssen mehr Verständnis, mehr Einfühlungsvermögen und Achtung für die Kinder haben.
Auch Alkohol ist ein großes Problem bei den Jugendlichen.
Den Sekten und den spiritistischen Gruppen muss man den Kampf ansagen.
Übung 18. Erzählen Sie den Text nach Ihrem Plan nach.
Übung 19. Berichten Sie über die Rolle des Lehrers im Erziehungsprozess der Kinder.
Sein Herz gehörte den Kindern
W.A.Suchomlinski (1919-1970)
«Vergessen Sie nicht, liebe Eltern, daß Ihr Kind das Spiegelbild Ihrer Familie ist. Wie sich die Sonne im Wasser widerspiegelt, so widerspiegelt Ihr Kind Ihre moralische Sauberkeit, Ihre Beziehungen in der Familie. Ihre Aufgabe ist es, Ihre Kinder glücklich zu machen. Das Glück eines Menschen aber ist vielseitig. Es offenbart sich, wenn der Mensch seine Anlagen und Fähigkeiten, sein Talent entwickelt, seine Arbeit liebt, wenn er Meister, Schöpfer, ja Künstler in seinem Fach wird; aber auch dann, wenn er die Schönheiten der Umwelt genießt und selbst für die anderen Schönes schafft; wenn er einen anderen Menschen liebt und selbst geliebt wird, wenn er selbst wieder Kinder hat und sie zu echten Menschen erzieht. Nur durch gemeinsame Bemühungen, liebe Eltern, können wir Ihren Kindern das große menschliche Glück geben. »
Mit diesen Worten entließ W.A. Suchomlinski (1919 – 1970) die Eltern, die mit Ihren Sechsjährigen freiwillig zu ihm gekommen waren, um eine Vorschulgruppe zu bilden, „eine Schule der Freude", wie die Eltern und Kinder bald nannten.
Wer war dieser Mann, der es in seinem Leben verstand, die Herzen von Tausenden und Zehntausenden zu rühren und selbst ein Muster an Bescheidenheit blieb? Wer ist dieser Mensch, dessen Bücher in 52 Sprachen der Welt übersetzt worden sind, Millionenauflagen erleben, obwohl er zu Lebzeiten wahrlich genug zu tun hatte mit Böswilligen und Bürokraten?
Vielleicht suchen wir zunächst die Antwort in dem, was er dachte und sagte (und er gehörte zu denen, die stets sagten, was sie dachten). Am Ende seines Buches „Vom Werden des jungen Staatsbürgers» (Volk und Wissen Verlag, Berlin 1975) schrieb er: „Die Menschheit zu lieben ist leichter, als einen einzelnen Menschen wahrhaft lieb zu haben. Es ist schwerer, dem Mitmenschen zu helfen, als ständig zu wiederholen: „Ich liebe die Menschen.“ Eben deshalb hielt er nichts von großen Worten über Patriotismus, Freiheit und Vaterland. Wenn man nicht zuallererst für seine eigene Mutter, seinen Vater, seine Geschwister sorgt. Erziehung zur Güte ist für Suchomlinski ein Grundgesetz des Lebens. Eben deshalb verlangt er: «Das Kind soll seine Pflichten gegenüber Mutter, Vater und Lehrer begreifen, erleben — das hat am Anfang seiner Erkenntnis des menschlichen Lebens zu stehen. Zugleich jedoch finden wir bei ihm, der jeden seinen Schüler und deren Eltern genau kannte, deutliche Worte an die Väter und Mütter: „Der Halbwüchsige ist, bildlich gesprochen, wie eine Blüte, deren Schönheit von der Pflege der Pflanze abhängt. Um die Schönheit der Blüte muss man sich, lange bevor die Pflanze zu blühen beginnt, kümmern. Verwunderung, ja Verwirrung über „fatale“, „unabwendbare“ Erscheinungen des Halbwüchsigenalters gleichen dem Staunen eines Gärtners, der einen Samen gesät und nicht beachtet hat, was für ein Same das ist, und der, wenn er kommt, die Blüte zu bewundern, statt der erwarteten Rose eine Distel vorfindet.» Auf der ersten Schautafel, die es in seiner Dorfschule in Pawlysch/Ukraine gab, empfahl er: «Erzähle deinen Kindern die Märchen deines Volkes! Halte sie dazu an, ihre Muttersprache zu lieben! Für ihn war das eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung der Phantasie des Kindes, aber zugleich ihrer patriotischen Gefühle, die durch Tätigkeiten in ihren Kollektiven weiter entwickelt werden. Ist es nicht bedenkenswert, wenn er schreibt: „Im Leben des Säuglings gibt es einen Zeitabschnitt, in dem er eine für ihn außerordentlich wichtige Entdeckung macht: Mit Schreien, Weinen und Strampeln kann er das Verhalten derjenigen beeinflussen, die seine Wünsche und Forderungen erfüllen — das Verhalten der Mutter, des Vaters oder der Oma. Er kann Vater und Mutter zwingen, die dringendste Arbeit liegen zu lassen und zu ihm zu laufen. Verwundert darüber, dass jeder seiner Wünsche sogleich erfüllt wird, dass es ein wirksames Signal, einen wirksamen Regulator — den Schrei — gibt, um die Befriedigung von Wünschen zu beschleunigen, erlebt das Kind eine erste egoistische Genugtuung: Alles, was ich will, wird gemacht. Damit setzt eine disharmonische Sozialisierung ein . . . A. S. Makarenko betonte deshalb immer wieder, dass die Erziehung vom ersten Atemzug des Kindes an beginnen muss und dass diejenige Mutter, die über die Erziehung ihres Sohnes im sechsten Lebensmonat nachzudenken beginnt, ein halbes Jahr im Verzug ist.« Nach Suchomlinski, dem Pädagogen, haben die Bewohner die Hauptstraße von Pawlysch benannt. Die heute dort Lebenden sprechen ohne Ausnahme von ihm als von einem ganz großen Menschen und Volkserzieher, und regelmäßig kommen Menschen aus vielen Ländern, um Blumen auf sein Grab zu legen. Wir sollten ihn zu uns sprechen lassen, indem wir seine bei uns erschienenen Bücher lesen.
Prof. Dr. habil Helmut Stolz
Übung 1. Äußern Sie sich über die Aussage von Suchomlinski: „Wie sich die Sonne im Wasser widerspiegelt, so widerspiegelt Ihr Kind Ihre moralische Sauberkeit, Ihre Beziehungen in der Familie.“
Übung 2. Unter welchen Bedingungen offenbart sich das Glück eines Menschen?
Übung 3. Bilden Sie mit untenangegebenen Wörtern jeweils einen sinnvollen Satz:
|
erziehen zu Dat., anhalten zu Dat., das Herz rühren, beeinflussen, Pflichten begreifen |
Übung 4. Finden Sie Synonyme aus dem Text:
sorgen für Akk. -
die Anlage -
die Pflichten verstehen –
die Überraschung –
die Genugtuung –
j-m etw. anerziehen –
eine Meinung von etw. haben –
achten auf Akk. –
einen Einfluß ausüben auf Akk. –
Übung 5. Welche Teilsätze gehören zusammen?
|
|
Übung 6. Ergänzen Sie die Sätze:
Ein Grundgesetz des Lebens für Suchomlinski ist ... .
Die Eltern und Kinder nannten die Schule von Suchomlinski ... .
Das Kind ist ... .
Die Grundlagen für die Entwicklung der Phantasie des Kindes waren ... .
Die Erziehung muss ... beginnen.
Verwunderung über Erscheinungen des Halbwüchsigenalters gleichen ... .
Übung 7. Begreifen, ergreifen oder greifen?
Ich ... diesen Beruf, weil ich mich berufen fühlte.
Nach dem Essen ... ich mir noch ein Stück Kuchen.
Schließlich habe ich den Sinn dieser Sache ... .
Bei der Vermittlung des neuen Stoffes ... ich zu vielen Beispielen.
Übung 8. Finden Sie im Text Sätze, die die Grundideen von Suchomlinski ausdrücken. Äußern Sie sich darüber.
Moderne Schulmodelle Ein Blick auf Summerhill
Es liegt auf der Hand, dass eine Schule, die tatendurstige Kinder an Schreibtische zwingt und sie Dinge lernen lässt, die meistens nutzlos sind, eine schlechte Schule ist. Nur jene unschöpferischen Mitbürger, deren Kinder fügsam und unschöpferisch bleiben sollen, damit sie in eine Gesellschaft passen, deren Erfolgsmaßstab Geld heißt, können eine solche Schule für richtig halten.
Als meine Frau und ich 1921 die Schule „Summerhill" in der Nähe von London gründeten, hatten wir einen Grundgedanken: die Schule kindergeeignet zu machen - nicht die Kinder schulgeeignet.
Wir machten uns also daran, eine Schule zu schaffen, in der die Kinder die Freiheit haben sollten, sich selbst zu sein. Um das zu ermöglichen, mussten wir auf alle Disziplinarmaßnahmen, auf Lenkung, suggestive Beeinflussung, auf jede ethische und religiöse Unterweisung verzichten. Nach meiner Ansicht ist das Kind von Natur aus verständig und realistisch. Sich selbst überlassen und unbeeinflußt von Erwachsenen entwickelt es sich entsprechend seinen Möglichkeiten. Logischerweise ist Summerhill eine Schule, in der Kinder mit der angeborenen Fähigkeit und dem Wunsch, Gelehrte zu werden, Gelehrte werden, während jene, die nur zum Straßenkehren geeignet sind, Straßenkehrer werden. Bisher ist jedoch aus unserer Schule noch kein Straßenkehrer hervorgegangen. Ich sage das ohne Snobismus; denn ich sehe eine Schule lieber einen glücklichen Straßenfeger hervorbringen als einen neurotischen Gelehrten.
Wie geht es nun in Summerhill zu? Nun, die Teilnahme am Unterricht ist freiwillig. Die Kinder können zum Unterricht gehen, sie dürfen aber auch wegbleiben -sogar jahrelang, wenn sie wollen. Es gibt einen Stundenplan - aber nur für die Lehrer.
Gewöhnlich richtet sich der Unterricht nach dem Alter der Kinder, manchmal aber auch nach ihren besonderen Interessen. Wir haben keine neuartigen Lehrmethoden; wir sind der Ansicht, dass der Unterricht an sich keine große Rolle spielt. Ob eine Schule eine besondere Methode hat, Kindern die ungekürzte Division beizubringen, ist völlig unwichtig, weil die ungekürzte Division - außer für die, die sie lernen wollen - selber ganz unwichtig ist. Ein Kind, das sie lernen will, lernt sie jedenfalls - gleichgültig, nach welcher Methode sie gelehrt wird.
Schüler, die im Kindergartenalter nach Summerhill kommen, nehmen von Anfang an am Unterricht teil. Kinder, die von einer anderen Schule zu uns kommen, schwören sich jedoch oft, nie wieder in ein Klassenzimmer zu gehen. Sie spielen, fahren mit dem Fahrrad, stören andere bei der Arbeit, aber sie hüten sich vor der Schulbank. In einigen Fällen dauerte das Monate. Die Zeit der „Genesung" entspricht der Stärke des Hasses, den ihnen die vorige Schule eingegeben hat. Im Durchschnitt dauert es drei Monate, bis ein Kind wieder bereit ist, am Unterricht teilzunehmen.
Wem unsere Vorstellung von der Freiheit fremd ist, der wird sich wahrscheinlich fragen, was für ein Irrenhaus das ist, in dem die Kinder den ganzen Tag spielen, wenn sie mögen. Werden sie nicht einmal schwer im Nachteil sein, wenn sie mit anderen konkurrieren müssen, die man zum Lernen angehalten hat?
Dabei fällt mir Jack ein, der uns mit siebzehn Jahren verließ, um in einer Maschinenfabrik zu arbeiten. Eines Tages ließ ihn der Verwaltungsdirektor zu sich rufen. „Sie sind doch der Bursche aus Summerhill", sagte er. „Ich möchte mal gern wissen, was Sie jetzt, wo Sie mit Jungen aus anderen Schulen zusammen sind, von Ihrer Schulbildung halten. Angenommen, Sie müssten sich noch einmal entscheiden, würden Sie nach Eton oder nach Summerhill gehen?" „Nach Summerhill natürlich!“ sagte Jack.
„Was ist denn in Summerhill besser als in anderen Schulen?" Jack kratze sich am Kopf. „Weiß nicht", sagte er langsam. „Ich glaube, man kriegt da das Gefühl eines völligen Selbstvertrauens.“ „Ja“, sagte der Direktor trocken. „Das habe ich gemerkt, als Sie hier hereinkamen."
„Ach du lieber Gott", lachte Jack. „Entschuldigen Sie bitte, daß ich einen solchen Eindruck auf Sie gemacht habe."